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Alles
auf Zucker! (D 2004; 90 min.) Eine Filmkomödie von Dani Levy, die 2005 sechs Auszeichnungen bei dem erstmals durch die Deutsche Filmakademie verliehenen Deutschen Filmpreis gewann, darunter in den Hauptkategorien "Bester Film", "Beste Regie", "Bestes Drehbuch" und "Bester Hauptdarsteller". Sie spiegelt das Leben von Juden im modernen Deutschland. Zwei seit Jahrzehnten verfeindete Brüder, der eine ein halbseidener Billardspieler, der andere ein orthodoxer Jude, sollen sich nach dem testamentarischen Willen ihrer verstorbenen Mutter versöhnen und gemeinsam deren Begräbnis auf dem jüdischen Friedhof in Berlin organisieren. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Filmheft |
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Angst
essen Seele auf BRD 1974, Regie: R. W. Fassbinder, 89 Min.; FSK ab 12 Jahren Das Glück ist nicht immer lustig – mit diesem Satz bereitet Fassbinder die Zuschauer auf den Film vor. Emmi Kurowski, eine verwitwete Putzfrau jenseits der 60, lernt zufällig den etwa zwanzig Jahre jüngerer Marokkaner Ali kennen. Nach und nach entstehen Gefühle zwischen den beiden und trotz beginnender feindseliger Stimmung bei Emmis Kindern, Nachbarinnen und Kolleginnen heiraten sie schließlich. Die Widerstände wachsen zunächst weiter, aber nach einer nachgeholten Hochzeitsreise scheint die Welt völlig anders auszusehen. Das Paar wird anscheinend akzeptiert, wenn auch aus eigensüchtigen Gründen.Doch mit der scheinbaren Akzeptanz kommen Probleme auf. Als Emmi anfängt, Ali als nützliches Objekt zu behandeln, anstatt als Menschen mit dem Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Zuwendung, kommt Ali irgendwann nicht mehr nach Hause zu Emmi, bis diese ihn an seiner Arbeitsstelle aufsucht. Sie erklärt ihm, dass sie Verständnis für seine Bedürfnisse hat, dass sie ihm seine Freiheiten lassen will, aber er doch bitte zurück kommen soll. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei Filmportal.de (u.a. zeitgenössische Rezensionen, Uraufführungsplakat, Fotos) >> Trailer und Informationen bei filmstarts.de >> download Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung |
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Balance ein Film von Christoph u. Wolfgang Lauenstein; Deutschland 1989, Animationsfilm, 8 Min.; empfohlen ab 10 Jahren, FSK ab 6 Jahren Auszeichnungen: Oscar 1990 für den besten Kurztrickfilm; FBW-Prädikat: 'besonders wertvoll' Fünf gleichartige Figuren bewegen sich auf einer schwebenden Plattform. Diese kann nur im Gleichgewicht gehalten werden, indem alle Personen ihr Gewicht gleichmäßig verteilen. Als eine Kiste mit unbekanntem Inhalt auf die Plattform fällt, weckt das Objekt Begehrlichkeiten unter den Schicksalsgenossen. Doch der Wettstreit um die Kiste gefährdet die lebenswichtige Balance. Links und Downloads: >> Film online anschauen auf sevenload >> Artikel über die Filmemacher >> Infos zum Film auf wikipedia >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) Materialien für den Unterricht: >> download Didaktisches Material >> download Arbeitshilfe für den Unterricht |
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Lernort
Kino |
Ben
X Belgien 2007 | 90 Minuten | Regie: Nic Balthazar | empf. ab 14 Jahre | FSK ab 12 Jahre | Schulunterricht: 9. - 13. Klasse Seit seiner Kindheit hatte Ben das Gefühl, anders zu sein. Da er sich seiner Umwelt kaum verständlich machen kann, wird er von seinen Mitschülern gemieden und ausgeschlossen. Einige machen sich gar einen Spaß daraus, ihn zu demütigen und zu quälen. Richtig wohl fühlt sich Ben nur in der Welt der Computerspiele, insbesondere dem Onlinespiel "Archlord", in dem er wahre Heldentaten besteht. Mit seiner Internetgespielin Scarlite hat er auch eine Partnerin zur Seite, die ihm im wirklichen Leben verwehrt bleibt. Als der Leidensdruck durch mobbende Mitschüler nahezu unerträglich wird, fasst Ben mit Unterstützung von Scarlite einen Plan, wie er dieses grausame "Spiel" auf eine ihm adäquate Weise beenden kann. Links und Downloads: >> Website zum Film (deutsch) >> Website zum Film (niederländisch, englisch, französisch) >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei visionkino.de >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> Website zum Asperger-Syndrom >> Plattform für Menschen mit Asperger-Syndrom >> Selbsthilfeportal f. Schüler/innen, Lehrkräfte und Eltern >> Artikel: "Cybermobbing, Slapping und Co." >> Artikel: "Wenn das Denken einsam macht" >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung >> Kino & Curriculum (Pädagogische Materialien des Institus für Kino und Filmkultur) >> Filmtipp Ben X |
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Die
Blindgänger Deutschland 2004, Regie: Bernd Sahling , 88 Min., FSK o.A. (empfohlen ab 10 Jahren) Marie und Inga sind 13 Jahre alt, die besten Freundinnen, lieben Musik und sie sind blind. Gemeinsam schlagen sie sich mit den üblichen Teenagerproblemen herum. Während das Leben im Internat Marie Schutz und Geborgenheit bietet, findet Inga es furchtbar langweilig, bis eines Tages ein fremder Junge auftaucht und den Alltag der Mädchen gehörig durcheinander bringt. Herbert ist anders: er kann sehen, er kommt aus Kasachstan - und er will dorthin zurück. Doch der Weg ist noch weit und es gibt viel zu entdecken. Mit "Die Blindgänger" ist Regisseur Bernd Sahling ein ungewöhnlicher Kinderfilm gelungen. Mit viel Sinn für Humor zeigt er den Alltag zweier blinder Mädchen als das, was er für sie ist: ganz normal! Der Film stellt das Thema Behinderung in den allgemeinen Zusammenhang des Anders- bzw. Fremdseins. Er lädt den Zuschauer, insbesondere durch den außergewöhnlichen Einsatz von Musik und Geräuschen, zu einem anderen "Sehen" ein. (Quelle: Institut für Kino und Filmkultur) Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei VISION KINO (mit weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> download Filmheft des Bernhard Wicki Gedächtnisfonds >> download Filmheft des Instituts für Kino und Filmkultur >> download Begleitmaterial (2004), Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg (LISUM) >> download Begleitmaterial (2004), Internationales Kinderfilmfestival Wien >> download Arbeitshilfen, DVD-educativ, Matthias-Film gGmbH |
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Blindsight Großbritannien 2006, Regie: Lucy Walker, 104 Min.; FSK o. A. (empfohlen ab 10 Jahren) (Nominierung British Independent Film Award 2006 in der Kategorie Best British Documentary; Publikumspreis Berlinale 2007, Sektion Panorama) Blindsight ist ein Dokumentarfilm der englischen Dokumentarfilmerin Lucy Walker. Sie begleitete 2004 mit ihrem Filmteam den blinden Bergsteiger Erik Weihenmayer bei dem Versuch mit den Schülern der tibetanischen Blindenschule und der Deutschen Tibetologin Sabriye Tenberken den Lhakpa Ri, einen 7.000er in der unmittelbaren Nähe des Mount Everest zu besteigen. Weihenmayer ist der erste blinde Bergsteiger, der den Mount Everest bestiegen hat. Lucy Walker begleitete die blinden Schüler vier Monate und erzählt deren Geschichte, die geprägt ist von einem Leben als Außenseiter in einer tibetanischen Gesellschaft, die Blindheit als Stigma empfindet. Erst Sabriye Tenberken führte die Kinder mit ihrer Blindenschule aus diesem Leben heraus und eröffnete ihnen eine Zukunft. Der Weg auf den Gipfel ist dann letztendlich auch das Ziel der Expedition. Die Kinder erreichen den Gipfel zwar nicht, doch zeigt ihnen die Erfahrung des Bergsteigens, dass Blindheit eben nicht Ausgeschlossenheit vom Leben heißen muss. Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> Blinde im Film - Menschen mit besonderen Fähigkeiten (fluter.de) >> Website zum Film (deutsch) >> Website zum Film (englisch) >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de >> Website Blinden-Zentrum Tibet Materialien für den Unterricht: >> download Unterrichtsmaterial (blindsight-derfilm.de) |
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Blöde
Mütze Deutschland 2006, Regie: Johannes Schmid, 91 Min.; FSK: ab 6 Jahren, empfohlen 10-14 Jahre Auszeichnungen (Auswahl): Bester Kinder- und Jugendfilm beim Fünf Seen Film Festival in Starnberg, Filmpreis des KinderFilmFests 2007, Münster, „Goldener Schwan“ für den besten Film beim Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestival Moskau 2007, FBW-Prädikat: 'besonders wertvoll' "Blöde Mütze!“ wird Martin, der mit seiner Familie wegen eines Jobwechsels der Eltern in eine andere Stadt zieht, von seinen Mitschülern genannt. Er muss sich in einer neuen Schule zurecht finden, aber das ist nur ein kleines Problem im Vergleich zu den Schwierigkeiten, die seine neuen Freunde haben. Denn die leiden entweder unter den Spannungen zwischen ihren Eltern oder sie haben Eltern, die bereits getrennt sind. ... Der Film ... wird konsequent aus der Sicht von Martin erzählt, aber auch die Trennungssituationen seiner Mitschüler erhalten breiten Raum. Sehr einfühlsam und nahezu beiläufig wird das Thema der erwachenden Sexualität gestreift, werden Launen und Zickenalarm abgehandelt und wird nachvollziehbar der schulische Alltag aus Sicht der Schüler erzählt. Das Thema Freundschaft zwischen den Schülern und den Geschlechtern wird sehr gut entwickelt und zu einem glaubwürdigen Ende gebracht. Der glaubwürdige und realistische Film hat einen überaus angenehmen Umgang mit seinen Figuren, vermeidet nahe liegende Klischees und billige Effekte, greift in die Realität, wie Kinder sie erleben. Die Geschichte enthält sich jeglicher Schwarzweiß-Malerei und lässt die Kinder zu ihren nicht ganz fehlerfreien Eltern stehen. Milieu-Zeichnungen und Darsteller-Leistungen sind herausragend. ... Exzellente, weil glaubwürdige Dialoge ... runden das Bild zu einem neuen Maßstab für einen neuen deutschen Kinder- und Jugendfilm ab. ... "Blöde Mütze!“ ist rundum gelungene Kinounterhaltung mit Tiefgang, an der auch Eltern Vergnügen sowie Verständnis für die Gemütslagen ihrer Sprösslinge finden können. (Quelle: FBW- Gutachten) Links und Downloads: >> Infos zum Film auf wikipedia >> Website zum Film (deutsch) >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) >> der Film bei durchblick-filme des Bundesverbands Jugend und Film e.V. (mit vielen Zusatzinfos, Arbeitsblättern etc.) >> der Film bei VISION KINO (mit weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> download Filmheft der Autorin, erstellt in Zusammenarbeit mit der farbfilm verleih GmbH (mit Arbeitsblättern) >> download filmtipp (VISION KINO) >> Einführung in den ROM-Teil der DVD |
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Die
Brücke (BRD 1959; Regie: Bernhard Wicki; 103 min.) In den letzten Tagen des Krieges werden 7 Oberschüler eingezogen. Bereits in der nächsten Nacht kommt ihre Einheit zum Einsatz. Ein Offizier, der sie retten will, bestimmt sie zum Schutz einer bedeutungslosen Brücke. Aber der Unteroffizier, der sie aus dem Kampf heraushalten soll, wird von der Feldpolizei erschossen. So lassen sie, fanatisch und kriegsbegeistert, die deutschen Truppen in hektischer Flucht an sich vorbeiziehen und empfangen die Amerikaner mit Panzerfäusten und MGs. Sie entfesseln einen heftigen Kampf - und einer nach dem anderen stirbt. Mit dem irren Flackern der Verzweiflung in den Augen stolpert endlich, nachdem er noch den Führer eines deutschen Sprengkommandos erschossen hat, der letzte vom Kampfplatz. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Filmheft |
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Cinema
Paradiso Italien/Frankreich 1988, Regie: Giuseppe Tornatore, 118 Minuten ; FSK ab 12 Jahren Filmpreise: 1990 Oscar als bester fremdsprachiger Film. Giuseppe Tornatore gewann auf dem Filmfestival Cannes 1989 den großen Preis der Jury und erhielt den Europäischen Filmpreis. Als bester europäischer Schauspieler erhielt Philippe Noiret für seine Darstellung des Alfredo den Europäischen Filmpreis Der Film erzählt die Geschichte der Menschen eines Dorfes auf Sizilien und ihres Kinos von den 1940er Jahren bis in die heutige Zeit. "Cinema Paradiso" ist eine nostalgische Hommage an die Magie des Kinos. Der Film handelt aber auch von Liebe und Freundschaft, Glück und Trauer. Filmregisseur Salvatore (Toto) Di Vita kehrt aus Anlass des Todes des alten Filmvorführers Alfredo nach über 30 Jahren in sein sizilianisches Heimatdorf zurück. Er erinnert sich an seine Kindheit, die er im Kino zugebracht hat. Er erinnert sich auch, warum er der Heimat den Rücken gekehrt hat. Links und Downloads: >> Infos zum Film auf wikipedia >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) >> der Film auf filmrezensionen.de >> Filmkritik auf mein-italien.info >> Drehbuch (auf Englisch; nur für Unterrichtszwecke) |
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Delphinsommer Deutschland 2004, Regie Jobst Christian Oetzmann, 85 Min.; FSK ab 12 Jahren Nathalie Wagner und ihre Familie (Gregor, Caroline und Sarah) gehören der streng religiösen Gemeinschaft "Kirche des Herrn" an. Die Familie zieht aus der Provinz nach Berlin. Nathalie kommt immer mehr mit der außerkirchlichen Welt in Berührung. Ihre neue gefundene Freundin Sibille - sie und ihre Mutter gehören ebenfalls der Gemeinschaft an - entzieht sich deren Regeln immer öfters. Sibille, der Klassenkamerad Gabriel und der plötzlich auftauchende leibliche Vater Nathalies, Michael, lassen die junge Frau anfangen nachzudenken: Die Kluft zwischen den Regeln der Gemeinschaft und den Verlockungen der Freiheit wird immer größer. Sibille will ausbrechen und ihr eigenes Leben leben, doch die "Kirche des Herrn" will stärker sein. Sibille sieht nur einen Ausweg. Sie begeht Selbstmord. Nathalie ist erschüttert darüber und ihre familiäre Situation wird immer angespannter. Nathalie unternimmt einen Fluchtversuch, doch ihr Vater nimmt sie aus dem Schulunterricht und bringt sie nach Hause zurück; der Vorsteher der Glaubensgemeinschaft verprügelt sie. Caroline Wagner eröffnet ihrem geschockten Ehemann, dass sie ihrer Tochter zu einem erneuten Fluchtversuch verholfen hat; Nathalie bekommt bei ihrer Flucht Unterstützung von ihrem Schulkollegen Gabriel und ihrem leiblichen Vater (Michael). Links und Downloads: >> Arbeitshilfen des kfw (Katholisches Filmwerk) >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> zum tv-film delphinsommer >> zur Arbeit am Film >> Texte zum Film |
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Drachenläufer USA 2007, Regie Regie: Marc Forster, 128 Min.; FSK ab 14 Jahren Die Verfilmung des Debütromans von Khaled Hosseini beginnt 1975 in Afghanistan. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft sind Amir, der Sohn eines stolzen Paschtunen, und Hassan, der Sohn eines Angehörigen der verachteten Minderheit der Hazara, Freunde. Aber Amir, der um die Zuneigung und Anerkennung seines Vaters kämpft, empfindet auch Neid und Eifersucht auf seinen Freund, da Amirs Vater ihm große Aufmerksamkeit zuteil werden lässt. Am Ende eines für ihn erfolgreichen Drachenwettkampfes verrät Amir diese Freundschaft auf schreckliche Weise. Nach dem Einmarsch der Russen fliehen Amir und sein Vater ins Exil. Erst viele Jahre später und nach der Aufdeckung eines Familiengeheim-nisses kann Amir seine Schuld wieder gutmachen, indem er und seine Frau, Suhrab, den Sohn des von den Taliban getöteten Hassan, in deren neuer Heimat Kalifornien aufnehmen. (Quelle: www.visionkino.de) Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei VISION KINO (mit zahlreichen weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei bei Stiftung Lesen / FilmForumSchule >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> offizielle deutsche Website zum Film >> amerikanische Website zum Film >> komplettes Drehbuch (in Englisch) von David Benioff >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> download Unterrichtsvorschläge und Aufgaben (kinofenster.de) >> download Unterrichtsvorschläge (kinofenster.de) >> download Begleitmaterial (Stiftung Lesen / FilmForumSchule) >> download filmtipp (VISION KINO) >> download Begleitmaterial (Film Education (engl.)) |
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Die
Fälscher Deutschland/Österreich 2006, Regie Regie Stefan Ruzowitzky, 98 Min.; FSK ab 12 Jahren, empfohlen ab 14 Jahren Im Konzentrationslager Sachsenhausen ist die größte Geldfälschaktion aller Zeiten in vollem Gange: Mit Millionen gefälschter britischer Pfund soll die Wirtschaft des Gegners geschwächt und in die Knie gezwungen werden. Durchgeführt wird die Aktion von Inhaftierten des KZ unter Leitung des renommierten Fälschers Salomon Sorowitsch, die durch ihre Mitarbeit ungeahnte Privilegien im Angesicht des nackten Horrors erhalten. Je länger sie den Status als bessere Gefangene innehaben, desto mehr kämpfen sie mit ihrem Gewissen. Links und Downloads: >> der Film (mit wertvollen Zusatzinformationen) bei "kino macht schule" >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei filmportal.de >> Zusammenstellung von Pressekritiken auf film-zeit.de >> mehr Artikel zum Film bei www.filmz.de >> Interview mit Hauptdarsteller Karl Markovics und Regisseur Stefan Ruzowitzky (mp3-Audiodatei) bei www.kulturwoche.at Materialien für den Unterricht: >> Filmtipp von www.visionkino.de (1 S.; pdf, 83 KB) >> Filmheft (20 S.; pdf 1,1 MB) von www.universumfilm.de >> Filmheft (24 S.; pdf, 4,6 MB) von Kino macht Schule, Wien (www.kinomachtschule.at) |
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Flussfahrt
mit Huhn Deutschland 1984, Regie: Arend Agthe, 103 Min.; FSK ab 6 Jahren, empfohlen ab 8 Jahren (1. Preis der Kinder und Erwachsenjury beim Kinder- und Jugendfestival Gijon (Spanien) 1984; 1. Preis der Kinderjury bei der Hildesheimer Kinderfilmwoche 1984; Preis der Frankfurter Autorenstiftung 1984; Ehrendiplom der Jury und Preis der Kinderjury beim Kinderfilmfest der Internationalen Filmfestspiele in Moskau 1985; Deutscher Jugendvideopreis 1986) Der Film bietet Poesie und Spannung zugleich: Heimlich in der Nacht machen sich Johanna, Robert, Harald, genannt der Professor, und der kleine Alex mit einem Huhn an Bord die Weser abwärts auf in Richtung Meer. Opa Ewald findet am nächsten Morgen eine Nachricht seiner Enkel vor und fährt ihnen mit einem Kanu sofort hinterher, da er in Abwesenheit der Eltern für sie verantwortlich ist. Es gelingt den Kindern jedoch, ihn immer wieder auszutricksen. Allerlei große und kleine Abenteuer haben die Kinder zu bestehen. Agthe verbindet in seiner Komödie zwei außenstehende Gruppen unserer Gesellschaft – die Alten und die Kinder. Jedoch nicht ohne darauf aufmerksam zu machen, dass zwischen diesen Generationen durchaus Konflikte bestehen. Der Opa Ewald in Agthes Film ist der ideale Großvater: Er lässt seinen Enkeln den Freiraum für Abenteuer und Phantasie, er verbündet sich mit ihnen und ist gegenüber den Eltern verschwiegen. (Quelle: deutsches-filminstitut.de) Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de Materialien für den Unterricht: >> download Arbeitshilfe der Filmothek der Jugend NRW |
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Frida USA/Kanada/Mexico 2002, Regie: Julie Taymor, 118 Min.; FSK ab 12 Jahren, empfohlen ab 14 Jahren (Oscar 2003 in den Kategorien "Beste Filmmusik" (für Elliot Goldenthal) und "Beste Maske" (für John Jackson und Beatrice De Alba); Nominierung in 4 weiteren Kategorien, darunter die Kategorie "Beste Hauptdarstellerin") Sie waren das wohl schillerndste Paar, das die Kunstgeschichte je gesehen hat: der berühmte Freskenmaler und Salon-Kommunist Diego Rivera und die Ausnahme-Malerin Frida Kahlo. Zusammen lebten sie eine der aufregendsten und unkonventionellsten Liebes- und Lebensgeschichten des vergangenen Jahrhunderts. Das Gefühlschaos dieser Ehe, die zahlreichen Liebschaften mit Männern und Frauen, ihre unbändige Lebenslust und die Farbenpracht Mexikos - all das schlägt sich in Frida Kahlos einmaligem kreativem Schaffen nieder und macht sie zu einer der ausdrucksstärksten und bildgewaltigsten Malerinnen aller Zeiten. Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de >> der Film in der Queer Movie Database Materialien für den Unterricht: >> Unterrichtsmaterial :: Online-Lernarchive des Bildungsserver Hessen |
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Der
Fuchs und das Mädchen Frankreich 2007, Regie: Luc Jacquet, 92 Min.; FSK ohne Altersbeschränkung (empfohlen ab 6 Jahren) "Der Fuchs und das Mädchen" ist eine zeitlose, märchenhaft erzählte Geschichte von der zehnjährigen Lila zu einem wilden Tier. Weder Eltern noch Freunde spielen in diesem persönlichen Abenteuer eine Rolle. Der Film lässt das Kind ganz in die Welt des Tieres eintauchen. Seinen dramatischen Höhepunkt erreicht er kurz vor Schluss, als der Fuchs durch Lilas Domestizierungsversuch beinahe ums Leben kommt. Die junge Schauspielerin Bertille Noëll-Bruneau verkörpert sehr ausdrucksstark eine Rolle mit wenig Dialog. Die Tierbilder im Film wechseln zwischen dokumentarischen Aufnahmen von frei lebenden Tieren zu inszenierten mit gezähmten Füchsen. Lila erzählt die Geschichte aus ihrer Kindheit in weiten Teilen aus dem Off. Eine Geschichte, die sie an ihren kleinen Sohn weitergibt, wie der Zuschauer erst am Ende des Films begreift. Links und Downloads: >> Infos zum Film auf wikipedia >> Website des Verleihs samt Trailer >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) >> der Film bei VISION KINO (mit weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> download filmtipp (VISION KINO) >> download Filmheft (2007) Kulturfiliale München >> download Malheft für Kinder zum Download >> download pädagogisches Dossier (auf französisch; 2008), Cinéfête |
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Gegen
die Wand Deutschland, Türkei 2004, Regie: Fatih Akin, 116 Min.; FSK ab 12 Jahren Der Film schildert die Liebesgeschichte zwischen der jungen, in Deutschland geborenen und aufgewachsenen Türkin Sibel und dem 40-jährigen Deutsch-Türken Cahit. Cahit fährt zu Beginn des Filmes alkoholisiert gegen eine Wand. Im Krankenhaus lernt er Sibel kennen, die ebenfalls wegen eines Suizidversuches dort ist. Sibel rebelliert gegen ihr traditionelles türkisches Elternhaus. Um Unabhängigkeit von ihrem strengen Vater und ihrem dominanten Bruder zu erlangen, sieht sie nur noch die Möglichkeit, eine Scheinehe einzugehen. Cahit willigt nach einigem Zögern ein. Zunächst sieht er unbeteiligt zu, wie Sibel nach der Hochzeit und dem Einzug bei ihm ein unbeschwertes und zügelloses Leben führt. Doch nach und nach wird ihm klar, dass er für Sibel mehr empfindet, dass er sie liebt. Seine Zuneigung geht so weit, dass er einen früheren One-Night-Stand Sibels, der schlecht über sie spricht, im Affekt tötet. In der Folge wird Sibel, die sich nun selbst in Cahit verliebt hat, von ihrer Familie verstoßen. Sie verspricht Cahit, auf ihn „zu warten“ und zieht zu ihrer Cousine nach Istanbul. Dort stürzt sie indes zunächst vollkommen ab und geht in ihrer Trauer unter. Als Cahit sie jedoch nach seiner Haftentlassung aufsuchen will, hat sie ihr Leben geordnet, eine neue Beziehung und eine Tochter. Nach zwei gemeinsamen Tagen trennen sich die Wege von Sibel und Cahit, da Sibel Cahit nicht in seinen Heimatort Mersin folgen kann (oder will). Links und Downloads: >> der Film kostenlos und in voller Länge als Flash-Video auf NDR.de (aus Gründen des Jugendschutzes nur abspielbar nach 20 Uhr) >> Kino-Tipp des NDR >> Der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> Presseschau zum Film auf film-zeit.de >> der Film bei filmportal.de mit Kritiken und Fotos >> download Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung |
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Gran
Paradiso Deutschland 1999, 106 Min.; FSK ab 6 Jahren (empf. ab 9. Klasse) Der dreiundzwanzigjährige Mark hat schon in seiner Kindheit seine Mutter verloren. Sein Vater ist bei einem Unfall ums Leben gekommen, als er mit dem Sohn auf dem Weg in die Alpen war, um den Gran Paradiso zu besteigen. Mark sitzt seitdem querschnittsgelähmt im Rollstuhl und kann sich mit seiner Situation nicht abfinden. Da er schon gegen einen Arzt tätlich geworden ist, wird er in einem Heim für geistig Behinderte betreut. Als die Therapeutin Lisa ihre neue Stelle antritt, versucht sie Mark aus seiner Isolation zu reißen, nachdem sie ihm in einer dramatischen Situation - Mark ist nahe daran, Selbstmord zu begehen - versprochen hat, ihn auf den Gran Paradiso zu bringen. Sie wendet sich an Martin, der beruflich mit der Rehabilitation Straffälliger zu tun hat, und überredet ihn, sich an der Aktion zu beteiligen. Sämtliche Widrigkeiten, inklusive zweier demonstrativ bösartig gezeichneter Gegenspieler und eines behindertenfeindlichen Hüttenwirts, werden bezwungen, und der Film endet mit einer Szene, in der Mark den Höhenmesser seines toten Vaters auf dem Gipfel des Berges deponiert. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> download Filmheft |
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Kino
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Das
große Rennen Irland / Deutschland 2009 | 84 Minuten | Regie: André F. Nebe | empf. ab 8 Jahre | FSK ab 6 Jahre | Schulunterricht: 3.- 6. Klasse Die elfjährige Mary lebt auf einem Bauernhof in einem kleinen irischen Dorf. In der Schule wird sie gehänselt, sie muss sich um die verhassten Hühner kümmern und ihre Eltern stecken in einer Ehekrise, u. a. weil der Hof bankrott ist. Doch Mary hat einen besten Freund, Tom. Ihre gemeinsame Leidenschaft sind Seifenkisten. Marys Traum ist es, eines Tages professionell Autorennen zu fahren. Diese Visionen helfen ihr über die Krisensituationen hinweg, z. B. als Tom wegzieht oder die Mutter sich vom Vater trennt und in die Stadt zieht. Dann findet in ihrem Dorf ein Seifenkistenrennen statt, für Mary die Chance, ihren Zielen näher zu kommen. Sie kann endlich allen zeigen, was in ihr steckt. Links und Downloads: >> Website zum Film >> Website des Regisseurs >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> der Film bei visionkino.de >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei filmportal.de >> Materialien zum Film zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> der Film bei durchblick-filme des Bundesverbands Jugend und Film e.V. (mit vielen Zusatzinfos, Arbeitsblättern etc.) >> Materialien des Verleihs (Trailer, Fotos etc.) >> Pädagogisches Begleitmaterial des Verleihs (gezipte pdf-Datei, 7MB) >> Filmtipp Das große Rennen >> Publikation der Bundeszentrale für politische Bildung: "Die Kraft der Wünsche im Kinderfilm" (21 S.; pdf, 508 KB) |
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Henners
Traum - Das größte Tourismusprojekt Europas Deutschland 2008 (Dokumentarfilm) - Regie: Klaus Stern, 93 Min., FSK: o.A. (empfohlen ab 14 Jahren) Filmpreise: Hessischer Filmpreis 2009 (Hauptpreis), Nominierung für den Grimme-Preis Dubai, die Osterinseln – und jetzt Hofgeismar in Nordhessen. Das wird ein „absolutes Leuchtturmprojekt“, sagt Architekt Tom Krause. Nein, er brüllt es. „Das wird eine Sensation, für ganz Europa.“ Aus der alten verschlafenen Domäne Beberbeck mit ihrem klassizistischen kurfürstlichen Schloss soll ein mondänes Tourismus-Resort werden. Und das im wirtschaftlich klammen Nordhessen, von Spöttern auch als Hessisch-Sibirien bezeichnet. Rund 420 Millionen sollen investiert werden. Auf 800 Hektar entstehen fünf luxuriöse Hotels, 600 Villen und Ferienwohnungen, mehrere Golfplätze, eine künstliche Seenlandschaft von 34 Hektar sowie eine Trabrennbahn mit angeschlossenem Pferdezentrum und Poloplatz. Und nicht zu vergessen: 1000 Arbeitsplätze winken. Der Motor des Ganzen ist Bürgermeister Henner Sattler. (Quelle: www.realfictionfilme.de) „Mitten in die deutsche Wirklichkeit: Ein Fall von Größenwahn, Investorengläubigkeit und fragwürdigen Prioritäten wird aufgeblättert, in dem Hofgeismar stellvertretend für andere Städte steht.“ Andreas Rossmann, FAZ, 13.11.08 Links und Downloads: >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> Website zum Film >> der Film bei filmportal.de >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de >> download Presseheft >> Schloss Beberbeck Resort; Homepage des Schloss Beberbeck Resorts |
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Home Frankreich 2009, Regie: Yann Arthus-Bertrand, 95 Min., FSK o. A. (empfohlen ab 14 Jahren) Home ist ein freier Dokumentarfilm des französischen Fotografen und Journalisten Yann Arthus-Bertrand. Am 5. Juni 2009, dem Weltumwelttag, wurde er weltweit gleichzeitig im Kino, auf DVD, im Fernsehen und im Internet veröffentlicht. Der Film besteht großenteils aus Luftaufnahmen aus verschiedenen Gebieten der Erde – vom tropischen Regenwald über die arktische See bis hin zu Großstädten wie Tokio, Dubai oder Lagos. Der aus dem Off gesprochene Kommentar thematisiert ökologische und soziale Probleme, wie die globale Erwärmung, Überbevölkerung, Bodenerosion, die Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Trinkwassermangel und den Artenschutz. Im Schlussteil werden noch einige positive Entwicklungen gezeigt, wie der zunehmende Einsatz von Windenergie und Solarenergie und die Rolle des persönlichen Konsumstils. Die Intention des Films ist es, nach Aussage der Macher, die Biodiversität der Welt und die Bedrohung des ökologischen Gleichgewichts durch den Menschen zu zeigen. Er soll somit eine Hommage an die Schönheit der Natur sein und gleichzeitig ihre Verletzlichkeit zeigen, wodurch dem Publikum die Dringlichkeit des Umweltschutzes und die gemeinsame Verantwortung für unsere Erde ins Bewusstsein gerufen werden soll. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de >> offizielle Website zum Film >> die Website von Yann Arthus-Bertrand Materialien für den Unterricht: >> download FilmABC - Begleitendes Unterrichtsmaterial für Lehrerinnen und Lehrer (Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur Wien) >> pädagogische Dossiers in engl., franz. und niederl. Sprache (2009) |
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Hoppet Schweden, Norwegen, Deutschland 2007, Regie: Petter Næss, 89 Min.; FSK ab 6 Jahren (empfohlen ab 8 Jahren) Filmpreise: (Auswahl:) 30. Internationales Kinderfilmfestival LUCAS 2007: LUCAS, Don Quijote-Preis der FICC; Film Festival Zlín 2007: Golden Slipper; Kristiansand International Children’s Film Festival 2007: Toya Award; Carroussel International du Film de Rimouski 2007: Bestes Drehbuch Der zwölfjährige Azad lebt mit seiner Familie irgendwo in einem von Armut und Bürgerkrieg geschüttelten Land im Mittleren Osten. Als die Familie beschließt, zu Verwandten nach Deutschland zu flüchten, werden als erstes Azad und sein älterer Bruder Tigris, der seit einem Bombenangriff kein Wort mehr spricht, auf die Reise geschickt. Zu spät erkennen die Brüder, dass sie von Schleppern betrogen wurden. So landen die beiden nicht in Deutschland, sondern in Stockholm – ohne Geld und ohne Perspektive. Von einer anderen Flüchtlingsfamilie werden sie bei den Behörden zum Schein als eigene Kinder ausgegeben. So geht Azad in Stockholm zur Schule, wo er schnell Freunde findet. Als der sportlich talentierte Junge eines Tages zu einem Wettbewerb nach Berlin reisen soll, bietet sich ihm die Möglichkeit zur Flucht. (Quelle: www.filmportal.de) Links und Downloads: >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei VISION KINO (mit weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> download Filmheft (JugendKulturService, VISION KINO) >> download filmtipp (VISION KINO) |
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Into
The Wild USA 2007, Regie: Sean Penn, 148 Min.; FSK (empfohlen ab 14 Jahren) Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine aussergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der 20-jährige Student Christopher (Emile Hirsch) so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis. Unterwegs trifft er auf andere Aussteiger, die wie er am Rande der Gesellschaft leben, und spürt die menschliche Nähe, die er bei seinen Eltern immer vermisste. Doch vier Monate später findet das Abenteuer ein plötzliches Ende… Der Traum vom Aussteigen, ein Leben in absoluter Freiheit – mit seinem Roman IN DIE WILDNIS, der die wahre Geschichte des Aussteigers Chris McCandless nachzeichnet, bewegte Bestseller-Autor Jon Krakauer eine ganze Generation. Jetzt wagt sich Oscar-Preisträger Sean Penn als Regisseur an die Verfilmung: ein modernes Abenteuer – brisant, aktuell und packend bis zum dramatischen Ende! (Quelle: www.pathefilms.ch) Links und Downloads: >> Infos über den wahren Christopher McCandless in wikipedia >> Infos zum Film auf wikipedia >> Website zum Film (deutsch) >> Website zum Film (englisch) >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei VISION KINO (mit weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> download filmtipp (VISION KINO) |
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Die
Kinder des Monsieur Mathieu (F, CH, D 2003; 93 min.) Ein schweres Regiment nach dem Prinzip der Bestrafung führt der Direktor eines Internats für schwer erziehbare Jungen im Jahr 1949. Als der neue Lehrer Clement Mathieu seine Stelle antritt, weht ein frischer Wind durch die kühlen Gemäuer: Mit Musik lockt er die Zöglinge aus ihrer Verschlossenheit und ihrem aggressivem Verhalten. "Die Kinder des Monsieur Mathieu" (Originaltitel: Les Choristes) ist einer der erfolgreichsten französischen Filme überhaupt. Allein in Frankreich lockte die französisch-schweizerische Koproduktion mehr als achteinhalb Millionen Besucher in die Kinos. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Arbeitshilfen |
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Das
Leben der Anderen (D 2005;137 min.) November 1984, fünf Jahre vor der Öffnung der Berliner Mauer: Die DDR sichert ihren Machtanspruch durch den perfiden Überwachungsapparat der Staatssicherheit. Hauptmann Gerd Wiesler übernimmt die Observation des renommierten Schriftstellers Georg Dreyman und seiner Freundin Christa-Maria Sieland. Zunehmend fühlt sich der überzeugte Stasi-Mitarbeiter vom Leben des Künstlerpaares berührt. Als er erfährt, dass der Überwachung nicht politische, sondern private Motive zugrunde liegen, beginnt er, seinen Auftrag zu sabotieren – mit weit reichenden Folgen für alle Beteiligten. Gelassen und zugleich gefühlvoll spürt Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck in seinem eindringlichen Spielfilmdebüt den Überwachungsmechanismen der Stasi und ihren schonungslosen Eingriffen in die Privatsphäre der Künstlerinnen und Künstler nach. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Filmheft |
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Kino |
Leroy
räumt auf Deutschland 2006 | 12 Minuten | Regie: Armin Völckers | empf. ab 12 Jahren | FSK: ab 12 Jahre | Schulunterricht: ab 7. Klasse Links und Downloads: kostenloser Download des Kurzfilms bei stadtkind.net Film online anschauen (in geringerer Qualität) auf youtube Leroy Deutschland 2007 | 89 Minuten | Regie: Armin Völckers | empf. ab 12 Jahren | FSK: ab 12 Jahre | Schulunterricht: ab 7. Klasse Leroy ist intelligent, höflich und spielt Cello. Und Leroy ist schwarz. Mit seinem Freund Dimitrios durchstreift er Berlin und philosophiert über die Deutschen, ihre Ängste und Vorurteile. Erst als er sich in die blonde Eva verliebt, wird seine Hautfarbe zum Problem. Ihr Vater ist Vorsitzender der örtlichen Rechtspartei und ihre fünf Brüder sind Nazi-Skins. Eva gerät zwischen die Fronten. Eine Verständigung will nicht gelingen. Als Eva im Krankenhaus landet, gründet Leroy eine Black-Power-Gang. Mit Malcolm-X-Brillen als Erkennungszeichen ziehen sie in den Kampf gegen die Nazi-Skins. Gewalt ist keine Lösung, aber immerhin geht Hanno, dem ältesten Bruder Evas, mitten im Kampf buchstäblich ein Licht auf. Schließlich ist es aber Leroy, der die zündende Idee hat. Es gibt nur eins, das bislang alle Subkulturen bedroht: die Kommerzialisierung. Vorab wird der Kurzfilm "Leroy räumt auf" (2006, 12 Min.) gezeigt, auf dem "Leroy" basiert. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> der Film bei visionkino.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei film-zeit.de >> FBW-Gutachten >> Der Kurzfilm "Leroy räumt auf", auf dem der Kinofilm basiert zum Download Materialien für den Unterricht: >> Begleitmaterial Institut für Kino und Filmkultur (IKF), Kino & Curriculum |
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Marias
letzte Reise Deutschland 2005, 90 Min.; FSK ohne Angabe (empf. ab 8. Klasse) Maria Stadler weiß, dass sie sterben wird. Die 71-jährige entflieht der Chemotherapie mit den schrecklichen Nebenwirkungen, flieht aus der Klinik. Sie will zuhause am oberbayerischen Staffelsee sterben. Da Sohn Simon sich nicht um sie kümmern kann, wird Maria von der Krankenschwester Andrea begleitet. Aber Maria und Andrea geraten rasch aneinander, weil die Schwester das Leben Marias reglementieren will. Als Maria einen erneuten Zusammenbruch erleidet, weist sie der Klinikchef Dr. Osterhahn erneut in das Krankenhaus ein. Doch Schwester Andrea bringt die Todkranke umgehend wieder nach Hause. Andrea lernt, Marias letzte Wünsche zu erfüllen und hilft ihr, die letzten Dinge des Lebens zu regeln. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film (ausführliche Informationen) im Bayerischen Rundfunk |
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Der
Mistkerl (D 2001; 93 min.) Pauline und Leon, beide neun Jahre Jahre alt, gehen gemeinsam in die Schule, stecken aber auch sonst ständig zusammen. Auf ihrer nächtlichen Detektivexkursion erwischen sie Anna, Paulines Mutter, mit Pit, ihrem neuen Freund. Als Pit von Pauline erfährt, macht er sich aus dem Staub. Das lassen ihm Pauline und Leon nicht durchgehen. Als Pauline Cola ins Motorrad von Pit gießt und der kurz darauf einen Unfall hat, steht sie aber mit schlechtem Gewissen da. Jetzt setzen die Kinder alles daran, die Erwachsenen wieder zusammenzubringen. Bis zum Happy End gibt es ein turbulentes Auf und Ab der Gefühle und Ereignisse. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Filmheft |
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Mondscheinkinder Deutschland 2006, Regie: Manuela Stacke, 90 Minuten; FSK: ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 5. Klasse Der 6-jährige Paul ist ein Mondscheinkind. Er leidet an einer erblich bedingten Krankheit, bei der Sonnenlicht das Erbgut schädigt und Hautkrebs verursacht. Da er nicht nach draußen darf, wartet Paul jeden Tag in der abgedunkelten Wohnung ungeduldig auf den Schulschluss seiner 12-jährigen Schwester. Lisa hat für Paul eine Fantasiewelt erfunden, in der die beiden als Astronaut und Wissenschaftlerin die Weiten des Weltalls erforschen und fantastische Abenteuer erleben. Doch als sie sich zum ersten Mal verliebt, bekommen andere Dinge Priorität und Paul fühlt sich vernachlässigt. Lisa ist hin und hergerissen zwischen eigenen Wünschen und ihrem Verantwortungsgefühl. Die Lage spitzt sich zu, als sich Pauls Zustand verschlechtert. Links und Downloads: >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> der Film bei Filmportal.de >> der Film bei Filmernst.de >> Filmernst-Begleitmaterial >> download Filmheft von VISION KINO |
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Der
neunte Tag Deutschland, Luxemburg, Tschechien 2004, 98 Min.; FSK ab 12 Jahren (empf. ab 9. Klasse) Februar 1942: Abbé Henri Kremer, der im Konzentrationslager Dachau in Bayern inhaftiert ist, erhält überraschend neun Tage Hafturlaub, um als Werkzeug der SS den Bischof des Bistums Luxemburg zur Kollaboration mit den Nazis zu bewegen. Daheim in Luxemburg bei seiner Familie, die gerade durch den Tod der Mutter ihr Zentrum verloren hat, muss er sich täglich bei Untersturmführer Gebhardt in der Gestapo-Zentrale melden, der ihm die Freiheit anbietet, wenn er den passiven Widerstand des luxemburgischen Bischofs bricht und ihn zur Unterstützung von Hitlers Kirchenpolitik bewegt. Tag für Tag ist er nun Glaubensfragen und der Notwendigkeit seiner Gewissensentscheidung ausgesetzt. Die Erinnerung an Dachau lässt ihn an seinem Glauben zweifeln. Am neunten Tag muss er bekennen, auf welcher Seite er steht ... Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> Interview mit Volker Schlöndorff >> Exzerpte von "Jean Bernard, Pfarrerblock 25487 (1945 Memoir)", Luxemburg 1962 >> download Filmheft |
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Osama
Afghanistan, Irland, Japan 2003, Regie: Siddiq Barmak, 83 Min., FSK: ab 12 Jahren (empfohlen ab 14 Jahren) Filmpreise: Golden Globe "Bester Ausländischer Film" 2004; Besondere Erwähnung Internationale Filmfestspiele Cannes 2003; Preis der französischen Arthouse-Kinos 2003; Fellini-Medaille der UNESCO für Siddiq Barmak; Sutherland Trophy The Times bfi London Film Festival 2003; Goldene Ähre Semana Internacional de Cine de Valladolid 2003 Weil es den Frauen zur Zeit der Talibanherrschaft in Afghanistan verboten ist, ohne männliche Begleitung das Haus zu verlassen, verkleidet eine allein stehende Mutter ihre 12-jährige Tochter als Jungen. Das verängstigte Mädchen soll als Osama bei einem Freund des verstorbenen Ehemannes arbeiten, um wenigstens auf diese Weise Geld zum Überleben der Familie zu verdienen. Als die Mullahs ihre wahre Identität entdecken, entkommt sie nur der öffentlichen Steinigung, weil ein alter Geistlicher sie zur Frau nimmt und sie nach der Hochzeit in seinem Haus einsperrt. – Osama von Siddiq Barmak gilt als der erste Spielfilm, der nach dem Sturz der Taliban in Afghanistan gedreht wurde. In parabelhafter Form wirft er Schlaglichter auf die desolate und menschenunwürdige Lage der Frauen unter der Herrschaft der Taliban. Osama ist der erste Spielfilm, der nach dem Ende der Taliban-Herrschaft in Afghanistan gedreht wurde. Alle Darsteller sind Laien. Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de >> offizielle Website zum Film Materialien für den Unterricht: >> download Kino&Curriculum 01/2004 (Institut für Kino und Filmkultur) |
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Persepolis Frankreich, USA 2007, Regie: Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud, 96 Min., FSK o. A. (empfohlen ab 12 Jahren) Filmpreise: (Auswahl:) Internationales Festival in Cannes 2007: Preis der Jury; Vancouver International Filmfestival 2007: Publikumspreis als Bester Internationaler Film Unheimliche Bartträger und bis auf einen Sehschlitz verhüllte Frauen, kaputte Städte und ein atomwaffengeiler Präsident: Die Bilder, die aus dem Iran nach Deutschland schwappen, sind heutzutage vor allem durch die Fernsehnachrichten auf solche visuellen Schlagworte reduziert. Ganz anders und bei allem politischen Horror auch noch verdammt komisch ist dagegen Marjane Satrapis wundervolles Zeichentrickkunstwerk "Persepolis", mit dem die seit 1994 in ihrer Wahlheimat Paris lebende Zeichnerin nicht nur ihre eigene höchst erfolgreiche Graphic Novel verfilmt hat. Satrapi, 1969 in Teheran geboren, hat ihre Vergangenheit zum animierten Bio-Pic gemacht, in dem die Erinnerung an ihre eigene Jugend und die Familie im Iran steckt. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung) Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei VISION KINO (mit weiterführenden Links) >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de >> Website zum Film (deutsch) >> Website zum Film (englisch) Materialien für den Unterricht: >> download Filmheft Kino&Curriculum (Institut für Kino und Filmkultur) >> download filmtipp (VISION KINO) >> download pädagogisches Dossier (2008; auf französisch; Cinéfête) |
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Quest ein Film von Tyron Montgomery, Produktion: Thomas Stellmach, Kassel; Deutschland 1996, Animationsfilm, 11 Min.; empfohlen ab 14 Jahren, FSK ab 6 Jahren Auszeichnungen: Animationsfilmfestivals Stuttgart und Dresden 1996: Publikumspreise; Internat. Hamburger Kurzfilmfestival 1996: Bester Animationsfilm; Oscar 1997 für den besten Kurztrickfilm Eine Sandfigur verläßt ihre Sandwelt und durchquert auf der Suche nach Wasser Welten aus Papier, Stein und Eisen. Am Ende schafft es die Figur, das Wasser zu erreichen. Doch die lange und gefahrvolle Suche erweist sich letztlich als vergeblich. - Puppentrickfilm, der durch seine aufwendige Gestaltung besticht. Eine Parabel über die Sehnsucht des Menschen nach Leben und Vitalität. Links und Downloads: >> Website von Thomas Stellmach mit Filmausschnitten (HIER) und Bildern zu Storyboard, Film und Produktion (HIER) >> Infos zum Film auf wikipedia >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) Materialien für den Unterricht: >> download Arbeitshilfen von Matthias Wörther |
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Die
Reise des jungen Che (USA, Deutschland, UK, Argentinien, Chile, Peru; 120 Min.) Im Jahr 1952, noch als Studenten, unternehmen Che Guevara und Alberto Granado eine neunmonatige Reise durch halb Lateinamerika: Zuerst auf einem alten Norton-500 Motorrad, dann, als dieses seinen Geist aufgibt, zu Fuß, per Amazonas-Dampfer und auf den Ladeflächen unzähliger klappriger Lastwagen. Aus den unbesorgten Jünglingen, die sorglos in den Tag hineinleben und mit fantasievollen Abenteuergeschichten die lokalen Dorfschönheiten bezirzen, werden im Laufe der Reise nachdenkliche Männer, die am eigenen Leib die wahren Tragödien Lateinamerikas erfahren. Eine endlose Geschichte von Armut und Reichtum, Stolz und Tradition, Temperament und Lebensfreude, Unterdrückung und Ungerechtigkeit ... Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Filmheft >> Presseschau |
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Rivers
And Tides Deutschland 2000, 90 Min., FSK ohne Altersbeschränkung. Ein Film von Thomas Riedelsheimer (Deutscher Filmpreis 2003: Bester Dokumentarfilm, Beste Kamera Preis der deutschen Filmkritik 2002: Bester Dokumentarfilm Deutscher Kamerapreis 2001 San Francisco International Film Festival 2002: Hauptpreis Fifa Montreal: Grand Prix San Francisco Critic Circle: Best Documentary 2002) Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser – Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Goldsworthys Fotobände sind die erfolgreichsten Kunstbücher der letzten Jahre in Deutschland. Thomas Riedelsheimer konnte als erster Filmemacher Andy Goldsworthy über einen längeren Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Er dokumentierte das Unvorhersehbare, das Überraschende, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen. (Quelle: piffl-medien.de) Links und Downloads: >> Andy Goldsworthy bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> Filmkritik bei filmtagebuch.blogger.de >> der Film bei www.lernzeit.de (WDR) >> der Film bei piffl-medien.de (mit weiterführenden Informationen und Material-Downloads, u.a. einer >> Broschüre zum Film (ca. 600 KB) Materialien für den Unterricht: >> Website praxis-umweltbildung.de zum LandArt-Projekt Perspektivenwechsel: Sämtliche Arbeitsmaterialien, Informationen und Hintergrundberichte können geöffnet und heruntergeladen werden. Die ausgearbeiteten Ablaufpläne bieten Ideen, Anregungen und Anleitungen für die eigenständige Durchführung eines LandArt-Projekts. Ergänzende Literatur- und Internetadressenlisten zu LandArt-Themen finden Sie ebenfalls auf dieser Internetseite. Den ausführlichen Projektbericht von Christine Wölfl können Sie bei den Hintergrundinformationen downloaden. |
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Kino |
Rot
wie der Himmel Italien 2006 | 96 Minuten | Regie: Cristiano Bortone | empfohlen ab 10 Jahre | FSK: ab 6 Jahre | Schulunterricht: ab 5. Klasse Für den zehnjährigen Mirco steht fest: Es gibt nichts Schöneres als Kino und Fußball. Nach einem Unfall wird Mirco blind. In Italien ist es 1971 nicht erlaubt, dass Blinde zusammen mit sehenden Kindern unterrichtet werden. Mirco muss in eine katholische Blindenschule nach Genua, weit weg von seinen Eltern. Trotzig und wütend wehrt er sich gegen sein Schicksal. Trost und Zuflucht findet Mirco im Kino - wobei er sich von nun an mehr auf die Geräusche konzentriert. Mit Schulkameraden und Hilfe der sehenden Francesca produziert er heimlich Hörspiele. Als der Schulleiter davon erfährt, verweist er Mirco der Schule... Der Film basiert auf der Biographie von Mirco Mencacci, einem der besten Tongestalter des italienischen Films. Links und Downloads: >> Film-Website vom deutschen Verleih >> Offizielle Website zum Film (italienisch) >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei visionkino.de >> der Film bei kinofenster.de >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> der Film bei durchblick-filme des Bundesverbands Jugend und Film e.V. (mit vielen Zusatzinfos, Arbeitsblättern etc.) |
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Schwarzfahrer ein Film von Pepe Danquart; Deutschland 1993, Kurzspielfilm, s/w, 12 Min.; empfohlen ab 8 Jahren, FSK o.A. Auszeichnungen: Filmfestspiele Berlin 1993: Nachwuchspreis der New York Film Academy, Oscar für den besten kurzen Realfilm 1994 In der Straßenbahn: Eine ältere Dame beschimpft einen Schwarzen als 'Neger' und überschüttet ihn mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Ausländern. Die mitfahrenden Gäste hören es - und tun nichts. Als ein Kontrolleur zusteigt und die Fahrscheine zu kontrollieren beginnt, passiert es...! Links und Downloads: >> Film online anschauen auf youtube >> Infos zum Film auf wikipedia >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) Materialien für den Unterricht: >> download Arbeitshilfe für den Unterricht |
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Sein
und Haben Frankreich 2002, Regie Regie: Nicolas Philibert, 104 Min.; FSK ohne Altersbeschränkung Sprache: Französisch mit Untertiteln (Europäischer Dokumentarfilmpreis 2002 Prix Arte) "In Frankreich ist das Prinzip der Dorfschule noch verbreitet, in der sämtliche Kinder bis zum Ende der Grundschule in einer Klasse unterrichtet werden. Eine von ihnen, in der Auvergne, steht im Zentrum des Films. George Lopez ist der einzige Lehrer in dieser Klasse, der auf die individuellen Entwicklungen seiner Kinder einzugehen hat und dem die Erziehung der Kinder beinahe allein obliegt. Besonders die Abgeschiedenheit der Region und das Zusammensein auf engstem Raum ermöglicht genaue und feinfühlige Einblicke in die Charaktere der Kinder und ihres Lehrers. Auch kann der Zuschauer erkennen, wie die Kinder sich entwickeln und ihre Persönlichkeit herausbilden. Der Film ist gleichzeitig ruhig in der Konzentration auf die Schüler, die ganz bei sich sind. Andererseits lässt er aber auch die Magie dieses Lebensabschnittes wieder fühlbar werden, wenn sie spielen und das Leben erforschen." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sein_und_Haben) L'Express: "Eine glatte 1. Fehlerlos. Mehr als nur ein Dokumentarfilm über die Schule. SEIN UND HABEN, ein Film über die Schwierigkeit, erwachsen zu werden. Mitreissend, intelligent, witzig, unentbehrlich." Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de >> offizielle Website zum Film >> download Presseheft des Filmverleihs Materialien für den Unterricht: >> download pädagogisches Dossier (in französischer Sprache) bei kultur-frankreich.de >> download Begleitmaterial / Teachers' Notes (in französischer Sprache) bei cineschool.org.uk >> download Begleitmaterial / Teachers' Notes (in englischer Sprache) bei filmeducation.org |
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Der
Sieg ein Film von Robert Krause; Deutschland 1998, Kurzspielfilm, 8 Min.; empfohlen ab 14 Jahren, FSK o.A. Auszeichnungen: FBW-Prädikat: 'besonders wertvoll' Ein formal grandios inszenierter, emotional berührender Kurzspielfilm in zwei Akten. Akt eins: Geschäftiges Treiben in einer Sporthalle. Ein Barren-Turner bereitet sich auf seinen Wettkampf vor. Kraftvoll und elegant beginnt er seine Übung, unter den prüfenden Blicken der Preisrichter und der bestätigenden Miene seines Trainers. Plötzlich greift er neben einen der beiden Holme und stürzt. Zweiter Akt: Der durch den Unfall querschnittsgelähmte Athlet heftet mit zitternden Fingern seine Startnummer ans Trikot. Mit äußerster Kraftanstrengung gelingt es ihm schließlich, sich aus dem Rollstuhl zu erheben - an den Holmen des Barrens, erneut mental gestützt durch seinen Trainer. Links und Downloads: >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) Materialien für den Unterricht: keine vorhanden |
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Spielzeugland ein Film von Jochen Alexander Freydank; Deutschland 2007, Kurzspielfilm, 15 Min.; Film empfohlen ab 14 Jahren, FSK LE Auszeichnungen: Oscar 2009: Bester Kurzfilm; Valladolid 2007: Bester Kurzfilm; Murnau-Kurzfilmpreis 2008; Los Angeles Jewish Film Festival 2008: Publikumspreis; Publikumspreis auf dem Japan Short Film Festival 2008; Bermuda Short Preis 2008 Deutschland 1942. Um ihren Sohn Heinrich zu schützen, versucht Marianne Meissner ihn glauben zu lassen, dass die jüdischen Nachbarn bald verreisen müssen. Ins Spielzeugland. Eines Morgens sind die Nachbarn dann verschwunden - Heinrich ebenfalls. Ein Film über Schuld und Verantwortung sowie ein Plädoyer für Zivilcourage. Links und Downloads: >> Spielzeugland-Homepage >> Spielzeugland bei oscar.com (mit Dankesrede) >> Infos zum Film auf wikipedia >> der Film in der Internet Movie Database (auf Englisch) Materialien für den Unterricht: >> download Arbeitshilfe für den Unterricht |
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Die
syrische Braut Deutschland, Frankreich, Israel 2004, 97 Min.; FSK ab 12 Jahren (Bester Film & Publikumspreis Montréal 2004, Publikumspreis Locarno 2004, Preis der Jury Bastia 2004) Monas Hochzeitstag wird ihr Leben unwiederbringlich verändern - weniger aus romantischen als vielmehr politischen Gründen. Denn sie lebt mit ihrer Familie in dem von Israel besetzten Teil der Golanhöhen und heiratet auf "die andere Seite der Grenze" nach Syrien. Ihr Bräutigam, der syrische Fernsehstar Tallel, ist ein entfernter Verwandter. Sobald Mona einmal nach Syrien eingereist ist, wird sie nie wieder israelisches Territorium betreten dürfen. Das bedeutet, dass sie sich an ihrem Hochzeitstag für immer von ihrer Familie verabschieden muss. "Mit seinem differenzierten Porträt einer drusischen Familie will der Film ein erstarrtes Freund-Feind- Denken aufbrechen und vorschnellen Zuschreibungen begegnen. Besonders die Frauen entdecken für sich immer wieder kleine Freiräume, die Bewegung in scheinbar ausweglose Situationen bringen. Emotional überzeugend, plädiert der Film für das Recht auf Selbstbestimmung, das an der Frontlinie zwischen Israel und Syrien in hohem Maße eingeschränkt ist. Die Absurdität einer Hochzeit, die Familien nicht verbindet, sondern auseinander reißt, wird zur Anklage gegen eine Politik, die in verfestigten Sicherheitsvorstellungen verharrt." ev. Filmarbeit, Film des Monats März 2005 Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> der Film bei kinofenster.de Materialien für den Unterricht: >> download Unterrichtsmaterial des Verleihs timebandits-films.de |
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Das
Tagebuch der Anne Frank Großbritannien 1987, Regie: Gareth Davies, 111 Min., FSK ab 6 Jahren (empfohlen ab 14 Jahren) Von Juli 1942 bis August 1944 versteckt sich eine Gruppe holländischer Juden vor der Verfolgung durch die Nazis auf dem Dachboden eines Amsterdamer Geschäftshauses - zwei Familien und ein einzelner Mann. Die 13-jährige Anne Frank erlebt die Angst der Verfolgten, ihre verzweifelte Hoffnung auf das Kriegsende, ihre Schwächen und Streitigkeiten, aber auch ihre Zähigkeit und Solidarität. Lebensfroh und viel impulsiver als ihre ältere Schwester leidet sie besonders unter dem gewaltsamen Eingesperrtsein. Das Tagebuch, das sie in fröhlicheren Zeiten von ihrem Vater geschenkt bekommen hat, ist engste Vertraute - sie schreibt einer imaginären "Kitty" - ihrer Nöte und Sehnsüchte. Eine erste scheue Liebesahnung erlebt sie mit Peter, dem halbwüchsigen Sohn der anderen Familie. Da bewirkt die Denunziation eines Polizisten, der mit seinem Kollegen einem Einbruch nachgeht, die Festnahme durch die Gestapo. Nur ihr Vater überlebt das KZ. Der lakonische Stil der Tagebuch-Notizen erfährt eine sachliche, fast spröde Film-Dramatisierung. Die überzeugenden Darstellerinnen und Darsteller sowie der Ernst der Inszenierung laden zu einer Auseinandersetzung mit der authentischen Vorlage ein, die zu den bewegendsten Dokumenten aus dieser Zeit gehört. Die DVD-educativ bietet 15 Filmkapitel und 19 Extras bestehend aus: 24 Bildern, Bildtexten und Tonsequenzen, einer historischen Filmaufnahme von Anne Frank. 3 Frage- und Antwortmöglichkeiten; DVD-ROM: Infos zu den Kapiteln und Extras, Methodische Hinweise, Medientipps, 3 Arbeitsblätter und 2 Unterrichtsvorschläge. Links und Downloads: >> Anne Frank bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> einzige bekannte Filmaufnahme von Anne Frank (Quicktime-Video) >> offizielle Website des Anne Frank Hauses >> Anne Frank Webguide (Onlinedatenbank mit Informations- und Quellenmaterial über Anne Frank und den Zweiten Weltkrieg) Materialien für den Unterricht: >> download Arbeitshilfen von matthias-film.de |
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Kino |
Unsere
Ozeane Frankreich 2009 | 100 Minuten | Regie: Jacques Perrin und Jacques Cluzaud | empfohlen ab 10 Jahre | FSK: ohne Altersangabe | Schulunterricht: ab 5. Klasse Die Filmemacher begeben sich auf Entdeckungsreise in die Tiefen der Ozeane. Sie zeigen Walhaie, Manta Rochen, Delphine, Buckelwale, Krabben, Seeschlangen, Quallen, Robben, Walrosse, Pinguine, Segelfische und vieles mehr, wie sie sich in Schwärmen formieren, jagen oder Revierkämpfe austragen. Dieser Lebensraum mit seiner großen Artenvielfalt ist das Thema des Films und der Zuschauer wird eingeladen, daran teilzuhaben. Gleichzeitig geht es um die Gefährdung, der dieses Ökosystem durch die Menschen in der heutigen Zeit ausgesetzt ist. Sie wird beispielsweise in Bildern von Delphinen deutlich, die sich in Fischernetzen verfangen haben, oder auch in Bildern von schwimmenden Mülldeponien. Links und Downloads: >> Film-Website vom deutschen Verleih >> Offizielle Website zum Film (franz.) >> FBW-Prädikat - Begründung der Jury >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei visionkino.de (mit Links zu weiteren Informationsmaterialien) >> der Film bei kinofenster.de (mit Links zu weiteren Informationsmaterialien) >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> Filmtipp (2010) >> Film im Fokus (2010), Institut für Kino und Filmkultur e.V. (IKF) >> Materialien für den Unterricht (2010), Vera Conrad >> Begleitmaterial (2010), BildungsCentDownload Begleitmaterial |
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Vitus Schweiz 2006, Regie: Fredi M. Murer, 100 Min.; FSK: ohne Altersbeschränkung, Altersempfehlung: empfohlen ab 6 Jahren Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Stern: Er hört so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei seines eigenwilligen Grossvaters, träumt vom Fliegen und einer normalen Jugend. Schliesslich nimmt Vitus mit einem dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand... Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> der Film in www.kinofenster.de >> Filmtipp Vitus bei www.visionkino.de Hintergrund: >> Interview "Jedes Kind führt ein 'Doppelleben"; Ein Gespräch mit Fredi M. Murer zu seinem Film Vitus >> Das Dilemma Hochbegabung >> Das Trauma, ein "Ermüdungsbruch der Seele" Unterrichtsvorschläge und Aufgaben: >> Thema: Traumata und Sehnsüchte |
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Wag
the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt USA 1997, Regie: Barry Levinson, 97 Min.; FSK ab 12 Jahren (Silberner Bär Berlin 1998 für Barry Levinson; Oscar- und Golden Globe Award-Nominierung 1998 für Dustin Hoffman und die Drehbuchautoren) Als der US-amerikanische Präsident zwei Wochen vor der Wahl in einen Sex-Skandal mit einer minderjährigen Schülerin gerät, wird Conrad Brean (Robert de Niro) engagiert, um das Bild des Präsidenten in Amerika zu retten. Brean holt sich wiederum Hilfe bei einem waschechten Filmproduzenten, Motss (Dustin Hoffman), um seine Gegenkampagne entsprechend in Szene zu setzen. Die einzige Möglichkeit, den Skandal zu vertuschen, sehen die Hintermänner des Präsidenten darin, einen Krieg anzuzetteln. In den Nachrichten wird nun die Meldung verbreitet, dass die USA gegen Albanien in den Krieg ziehen würden. Der Film ist eine kritische Satire über den Umgang der Mächtigen mit Medien und Öffentlichkeit und nimmt die Theorie auf, dass von den USA schon häufiger Kriege aus wahltaktischen Gründen geführt wurden. Als Vorgriff auf die Realität wird Wag the Dog im Zusammenhang mit der Lewinsky-Affäre des Präsidenten Bill Clinton gehandelt. Dieser ließ 1998 während der Anhörungen über die Affäre den Irak bombardieren (Operation Desert Fox), was von einigen Medien als Ablenkungsmanöver bewertet wurde. (Quelle: http://de.wikipedia.org) Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei kinofenster.de >> Krieg als Show - Medien simulieren die Wirklichkeit >> Drehbuch (auf Englisch; nur für Unterrichtszwecke) |
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Weltmarktführer
- Die
Geschichte des Tan Siekmann Deutschland 2004 - Regie: Klaus Stern, 94 Min., FSK o. A. (empfohlen ab 14 Jahren) Filmpreise: 2005 als erster Kino-Dokumentarfilm überhaupt höchster deutscher Dokumentarfilmpreis: "Herbert Quandt Medien-Preis" der Johanna-Quandt-Stiftung; 2006 Adolf-Grimme-Preis Der Film erzählt vom Aufstieg und Fall des New-Economy-Unternehmens Biodata AG, einer Firma mit bis zu 350 Mitarbeitern in 27 Ländern. Das Unternehmen entwickelte Sicherheitstechnik und wurde als Star der Internetunternehmen hochgejubelt. Im Jahr 2000 galt Tan Siekmann, heute 37, als das deutsche Modell von Bill Gates, der von Medien und Politikern gleichermaßen hofiert wurde. 2000 war die Firma bei ca. 8 Mio. Euro Umsatz 2 Mrd. Euro wert! Biodata galt als Marktführer beim Thema Netzwerksicherheit. Im November 2001 ging die Firma in die Insolvenz. Links und Downloads: >> der Film bei wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> Website zum Film >> hr-online.de - Der Wahnsinn der New Economy: "Weltmarktführer" von Klaus Stern >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de >> download Presseheft |
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Wer
küsst schon einen Leguan? Wer küsst schon einen Leguan? Deutschland 2003, 90 Min.; FSK ohne Altersbeschränkung In dem Film geht es um Tobias Baumann, der gerade dreizehn Jahre alt geworden ist und viele Probleme hat. Er wird an seiner Schule nur als Asi bezeichnet und seine Mutter wird immer, weil Tobias nicht weiß, wer sein Vater ist, Nutte genannt. Als aber Max, der sein Vater sein könnte, in der Nachbarwohnung einzieht, sieht Tobias seine Gelegenheit, sich mit ihm anzufreunden. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> Bilder aus dem Film >> Inhalt, Interviews etc. |
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Wie
im Himmel Schweden 2005, Regie: Kay Pollack, 132 Min.; FSK ab 12 Jahren (Nominierung Oscarverleihung 2005 als bester fremdsprachiger Film; Gilde-Filmpreis für den Besten ausländischen Film 2006 auf der 6. Filmkunstmesse Leipzig) Der international renommierte Dirigent Daniel (Michael Nyqvist) beendet nach einem körperlichen Zusammenbruch vorzeitig seine Karriere und und geht zurück in das kleine Dorf in Nordschweden, in dem er als Kind gewohnt hat. Dort will er sich eigentlich von der Welt zurückziehen, doch schon bald lässt er sich dazu überreden, den ortsansässigen Kirchenchor zu leiten. Und tatsächlich steckt er nach und nach die Dorfbewohner, vor allem die Frauen, mit seiner musikalischen Begeisterung an. Die Begeisterung springt auf die Sänger über. "Wie im Himmel" war einer der schönsten und erfolgreichsten skandinavischen Filme des Jahres 2005: Ein bittersüßes, humorvolles Drama, das in seinem Ursprungsland über zwei Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und damit zu den drei einspielstärksten schwedischen Filmen der letzten zehn Jahre gehört. (Quelle:kino.de) Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film >> der Film bei kinofenster.de >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de |
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Kino |
Willkommen
bei den Sch'tis Frankreich 2008 | 106 Min. | Regie: Dany Boon | empf. ab 14 J. FSK: ohne Altersbeschränkung | Schulunterricht: ab 9. Klasse Der Postdirektor Philippe Abrams möchte unbedingt ans Meer versetzt werden. Dort, so hofft er, würden er und seine Frau wieder glücklich miteinander. Um der Versetzung nachzuhelfen, täuscht er eine Behinderung vor. Der Schwindel fliegt auf und er wird nach Nordfrankreich strafversetzt. Das Erfolgsgeheimnis des Films liegt im pointierten Sprachwitz, der punktgenauen Situationskomik und der feinen Ironie, die gekonnt mit Klischees und regionalen Identitäten spielt. Ein warmherziger und witziger Film über Freundschaft und eine globale Hymne auf regionale Dialekte, nicht nur in Frankreich. Links und Downloads: >> Website des Films >> "Bienvenue chez les Ch'tis" - Offizielle Website zum Film (franz.); sehr unterhaltsam >> Website von Regisseur Dany Boon >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film bei fluter.de, dem Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung >> der Film bei kinofenster.de >> zusätzliche Links, Infos und Kritiken bei filmz.de Materialien für den Unterricht: >> Unterrichtseinheit (2009) zum Film bei Lehrer-Online >> Unterrichtseinheit zum Nord-Pas de Calais bei Lehrer-Online |
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Wir
müssen zusammenhalten Tschechien 2000, 120 Min.; FSK ohne Angabe (ab Klasse 9) Prag, Ende des 2. Weltkriegs: Das junge Ehepaar Josef und Marie gibt David, der aus dem KZ Theresienstadt entkommen ist, in ihrer Wohnung Unterschlupf. Aus Angst, entdeckt zu werden, arbeitet Josef bei der Konfiszierung jüdischen Eigentums mit den Nazis zusammen, vermittelt durch Horst, einen Bekannten. Dessen unangekündigten Besuche machen die Situation noch gefährlicher. Zudem nähert er sich Marie an, die seine Avancen bestimmt, aber auch vorsichtig abzuwehren sucht. Die Situation verkompliziert sich, als Josef von dem nazitreuen Arzt erfährt, dass er zeugungsunfähig ist. Gleichzeitig aber hat Marie offiziell behauptet schwanger zu sein. Die Verwicklungen und Widersprüchlichkeiten bringen sie in irrwitzige Situationen. Der Film steht in der langen Tradition des Skurrilen und Absurden in der tschechischen Literatur und im tschechischen Film. In rascher Folge wechseln Stimmungen, ohne dass die Charaktere trivialisiert werden; der 2. Weltkrieg verliert nicht an Ernst trotz des Witzes, der durch das Zusammentreffen unterschiedlichster Gegebenheiten zustande kommt. Links und Downloads: >> der Film im Tschechien-Portal >> der Film in der Internet Movie Database >> download Filmheft |
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Whale
Rider Neuseeland, Deutschland 2002, 101 Min.; FSK ab 6 Jahren Nach einer Maori-Sage kam vor tausenden Jahren der Urahn Paikea auf einem Wal reitend an die neuseeländische Küste und gründete das Dorf Whangara. Seitdem trägt das Oberhaupt des Stammes den Namen Paikea und vererbt diesen an seine männlichen Nachfahren. Nun stirbt aber der einzige männliche Nachfahre bei seiner Geburt zusammen mit der Mutter. Nur die Zwillingsschwester Pai überlebt und wächst bei ihren Großeltern Koro und Flowers auf. Trotz der offensichtlich guten Beziehung zwischen Pai und Koro kann dieser sie jedoch nicht als zukünftiges neues Oberhaupt ihres Stammes akzeptieren. Indem er die heranwachsenden Jungen des Dorfes in alten Maori-Bräuchen unterrichtet und sie trainiert, hofft er, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Trotzig beginnt die 12-jährige Pai ihr eigenes Training und stellt sich damit ihrem Großvater und der alten Tradition entgegen. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> offizielle Website zum Film |
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Das
Wunder von Bern Deutschland 2003, Regie: Sönke Wortmann, 118 Min.; FSK ab 6 Jahren; „Das Wunder von Bern“ ist ein Porträt Nachkriegsdeutschlands und hat auch Menschen begeistert, die sich nicht für Fußball interessieren. Mit über drei Millionen Kinobesuchern handelt es sich um einen der erfolgreichsten deutschen Kinofilme.. Der Film erzählt die Geschichte von Deutschlands unerwartetem Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern. Darüber hinaus beschreibt der Film die Schwierigkeiten eines heimgekehrten Kriegsgefangenen, der sich in seinem alten Leben nicht mehr zurecht findet, parallel zum deutschen Erfolg aber seinem Sohn und seiner Familie wieder näherkommt. Links und Downloads: >> der Film auf wikipedia.de >> der Film in der Internet Movie Database >> der Film in der Online-Filmdatenbank (u.a. Sammlung zahlreicher Filmkritiken) >> der Film bei Filmportal.de >> der Film bei Lehrer-Online.de >> Unterrichtsmaterialien der Bundeszentrale für politische Bildung >> download Filmheft der Bundeszentrale für politische Bildung >> download Filmheft der Stiftung Lesen |
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Zug
des Lebens (F, RO, NL, B 1998; 103 min.) Um der drohenden Deportation durch die Nazitruppen zuvorzukommen, beschließen die Bewohner eines jüdischen Schtetl, sich selbst zu "deportieren" und vor den Deutschen über Rußland bis nach Palästina zu fliehen. Eines Nachts beginnt der "Zug des Lebens" die Fahrt. Die letzte Minute des Films hebt den falschen Optimismus auf. Links und Downloads: >> Der Film auf wikipedia.de >> download Filmheft |
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